Die LeBe-Kartenmethode (LeBe KaM)




Die LeBe-Kartenmethode

Was macht Ihr Leben sinnvoll? Woraus schöpfen Sie Sinn? Schaffen Sie es, das, was Sie als wichtig und zentral ansehen, in Ihrem Leben auch umzusetzen? Und wenn nicht – was könnten Sie tun, um dorthin zu gelangen?

Solche existenziellen Fragen und ihre Umsetzung sind oft entscheidend für Wohlbefinden und Lebenskraft. Viele diese Fragen sind jedoch schwer zu formulieren, zum Beispiel im Kontext von Therapie und Beratung. Hier soll die LeBe-Kartenmethode eine Unterstützung bieten.

Bei der „LeBe – Kartenmethode“ handelt es sich um eine dialogbasierte Exploration persönlicher Sinnquellen. Sie kann in einem Zeitraum von einer Stunde durchgeführt werden.

Das Vorgehen

Die Methode wird in drei Schritten durchgeführt:

  1. Die Klienten erhalten 26 Karten in Spielkartengröße. Auf diesen ist jeweils ein
    e Aussage abgedruckt, die eine Lebensbedeutung repräsentiert. Die Klienten werden ermutigt, aus den 26 Karten fünf Karten auszuwählen, die für ihr Leben eine hohe Bedeutung haben.
  2. Mit jeder dieser Karten wird sodann eine halbstrukturierte Konversation durchgeführt, die sich auf die Interpretation, Bedeutsamkeit, Wichtigkeit, aktuelle Bedrohung und Möglichkeiten für persönliche Veränderung bzgl. der Lebensbedeutung bezieht.
  3. Die Therapeutin/der Therapeut notiert die Prioritäten, Entscheidungen und andere wichtige Teile des Gesprächs und übergibt das Dokument am Ende der Sitzung an die Klientin/den Klienten.

Die LeBe-Kartenmethode hat sich als Schlüssel zu einer offenen und mühelosen Konversation über oft komplexe existenzielle Themen erwiesen.

 

 

Die Methode beruht auf Erkenntnissen der zeitgenössischen empirischen Sinnforschung (T. Schnell) und ist theoretisch an die existenzielle Psychologie angebunden. Sie wurde von Peter la Cour, Tatjana Schnell und Heidi Frølund Petersen entwickelt.